Acht wertvolle Geschäftsreisetipps vor Ihrem Abflug

6. December 2016 · Geschäftsreisen ·

Viele Geschäftsreisende haben Probleme, sich in fremden Ländern auf Anhieb zurechtfinden und sich mit den Gegebenheiten oder Ereignissen vor Ort zu arrangieren. Homelike gibt Geschäftsreisetipps, wie es zukünftig besser gelingen könnte.

1. Länderinformationen als gute Vorbereitung

Um sich gut auf den Aufenthalt in einem fremden Land vorzubereiten, ist es hilfreich, sich beim Auswärtigen Amt oder beim British Foreign Office die Länderinformationen durchzulesen. Zum einen können Sie die Informationen ausdrucken oder online anschauen, zum anderen stellt das Auswärtige Amt auch die hilfreiche App “Sicher reisen” zur Verfügung, die das Homelike Magazin bereits näher vorstellte.

 

2. In Krisenvorsorgeliste eintragen

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich beim Auswärtigen Amt in der Krisenvorsorgeliste (ELEFAND) mit den eigenen Reiseangaben einzutragen, bevor es für Sie losgeht. Sobald in dem Reiseland etwas während Ihres Aufenthaltes passiert, erhalten Sie von der Botschaft eine Nachricht per SMS. So erhielten beispielsweise zu Beginn des Putsches in der Türkei im Juli 2016 viele deutsche Reisende eine Nachricht der Botschaft mit ersten Anweisungen – so waren alle direkt gut vor Ort informiert. Das Angebot ist kostenlos. (Mehr dazu auf www.akegroup.de)

 

3. Geschäftspartner vor Ort kontaktieren

Eine gute Idee ist überdies, Geschäftspartner vor der Reise zu kontaktieren und nach Empfehlungen zu erkundigen. Es fängt bei ganz banalen Angelegenheiten an: Was sind gute Tipps für Restaurants oder welche Taxiunternehmen sind zuverlässig? Oder Sie können sich auch über einheimische Gepflogenheiten in Kenntnis setzen lassen, damit Sie nicht direkt in Fettnäpfchen treten und womöglich noch die Einheimischen kränken.

 

4. Telefonnummer einspeichern

Außerdem kann es nie schaden, sich vor der Abreise wichtige Telefonnummern für verschiedene Notfälle einzuspeichern. Sobald kein Bus vor Ort fährt oder das Taxi ausfällt, können Sie auf Alternativen zurückgreifen. Die Kontaktdaten können Sie auch in einer Cloud, wie beispielweise bei Dropbox hinterlegen, sodass Sie jederzeit auf diese zurückgreifen können.

 

5. Outdoor-Reiseführer nutzen

Ein Reiseführer kann auch einen großen Mehrwert bieten, vor allem die Outdoor-Reiseführer für Tracking-Touristen. Unter anderem liefern viele Outdoor-Reiseführer weitreichende Informationen rund um die medizinische Versorgung: Wo gibt es gute Ärzte und Krankenhäuser? Welche lokalen Medikamente helfen bei welchen Krankheiten? Worauf gilt es zu achten?

 

6. Globale Vernetzung

In unserer globalen Welt können Menschen mit Migrationshintergund aus der Nachbarschaft oder im Unternehmen goldwert sein. So können Sie sich vorab vernetzen und nützliche Tipps über ihre Kultur erfahren. Wenn Sie sich näher mit einer in Deutschland lebenden Serbin austauschen und Ihre nächste Geschäftsreise nach Serbien geht, können Tipps helfen, dass Sie sich dort besser zurechtfinden. So lernen Sie unter anderem, bestimmte Stadtviertel in Belgrad zu vermeiden oder erfahren, was Tabu-Themen im Small Talk sind.

 

7. Instinkt als Warnsignal

Der eigene Instinkt kann in einer fremden Stadt ein wichtiges Warnsignal sein. Es schadet nie, auf sein Bauchgefühl zu hören, gegebenenfalls gehen Sie lieber nicht zu einem Bankautomaten, wenn Sie sich beobachtet fühlen.

 

8. Schnelle Informationsquellen nutzen

Das Internet bietet die Chance schnelle Informationsquellen, wie Twitter, zu nutzen. Dem Stadtnamen eingeben, bei Möglichkeit auch in der Landessprache, kann womöglich Antworten auf die aktuelle Lage geben: Braut sich etwas zusammen, wie Streiks oder Unruhen, oder ist es nur ein Sportereignis, das zu einer Menschenansammlung führt?

Des Weiteren können Sie sich einen Google Alert zusammenstellen, der Sie täglich mit passenden Nachrichten versorgt, beispielsweise verschlagworte ich Karatschi und Terror. So erhalte ich dann per E-Mail Meldungen, sofern es allgegenwärtig sein sollte. Aber das sind natürlich nur Behelfsmaßnahmen und die Ergebnisse müssen nicht zwangsläufig die Lage vor Ort treffend wiedergeben. Es kann immer nur ein erster Ansatz sein, sich dann zum Beispiel bei der Botschaft oder über eine Hotline des eigenen Unternehmens genauere Informationen,Verhaltenshinweise und Geschäftsreisetipps einzuholen.

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Geschäftsreisetipps Quelle:

Sicherheitsexperte Friedrich Haas von der AKE Group (www.akegroup.de)