Internet of Things in der Immobilienbranche

5. January 2017 · Immobilien · Immobilieninternetinternet of thingssmart home

Immer häufiger werden Schlagwörter wie „Internet of Things“ und „Industrie 4.0“ in den Raum geworfen und längst, und vor allem, ist die Immobilienbranche betroffen. Neben der Industrie, in der Maschinen und Produkte untereinander Daten austauschen, werden auch die Immobilien immer kommunikativer. Durch das Internet getrieben, wachsen die reale und virtuelle Welt zusammen. Das hat zeitgleich Auswirkungen auf Immobilien jeglicher Art die zunehmend smarter werden und uns die Arbeit abnehmen sollen.

Kommunizierende Heizungsrohre

Vernetzte Geräte finden sich vor allem im Smart Home Segment wieder. Im Haus oder in der Wohnung hat das Internet of Things nämlich längst Einzug erhalten. Smart Homes vernetzen Haustechnik und Haushaltsgeräten (Heizung, Lüftung, Lichtanlage,…) und binden die Unterhaltungselektronik in ein Gesamtsystem ein. Ziel ist es, die technischen Geräte via Smartphone, Tablet oder Computer zentral zu steuern und zu überwachen. Einen einfachen Zugang zu den Smart Home- Produkten bietet die Vergleichs- und Beratungsplattform tink.de. Das junge Startup aus Berlin fokussiert sich auf App­-gesteuerte Produkte, wie WLAN­-Überwachungskameras und Bluetooth-Lautsprecher. Diese sind einfach zu installieren und für jedermann bezahlbar.

Wie man einen ganzen Immobilienkomplex vernetzen kann zeigt Xing Gründer Lars Hinrichs. Der Entrepreneur hat in Hamburg das technologisch fortschrittlichste Mehrfamilienhaus der Republik entworfen- das Apartimentum. Hier sind sogar die Briefkästen digitalisiert. Diese benachrichtigen die Bewohnern der Appartements über das an der Eingangstür befestigte Tablet, wenn der Postbote neue Post einwirft.

Internet of Things zur Haushaltsunterstützung

Einen Schritt weiter geht Internet of Things (kurz: IoT). Immer kleiner werdende Chips und Prozessoren ermöglichen es, Gegenstände so auszustatten, dass sie eigenständig als Sensoren und Aktoren (z.B. Rauchmelder) fungieren können. Die sogenannte „Wearables“ sind tragbare, winzige Sensoren, die in Kleidungsstücken, Lichtschaltern und der Kaffeemaschine sitzen können. Wo vorher noch das Smartphone oder Tablet zur Steuerung notwendig war, übernehmen das jetzt kleine, eingebettete Computer, ohne dass es der Aufmerksamkeit des Nutzers bedarf.

Die eigenständig agierenden Gegenstände nehmen dem Menschen Arbeiten im Haushalt ab, anstatt ihn zusätzlich zu beschäftigen. Das Unternehmen GreenPocket hat beispielsweise Aktoren und Sensoren in ihre Produkte integriert, die eine besonders einfache Bedienung der zugehörigen Geräte ermöglichen. So lassen sich individuelle Zeitpläne und Programme festlegen, mit denen einzelne Gerätegruppen automatisch gesteuert werden können und so den Wohnkomfort erhöhen.

Auswirkungen auf die Immobilienbranche

Die digitale Transformation trifft auch die Immobilienbranche und erleichtert die Verwaltung enorm. Neben den klassischen „Leistungen“, wie die Regulierung der Heizung und Wasserversorgung, fordern Nutzer mittlerweile noch ganz andere Leistungen. Eine papierlose Wohnungsübergabe, die Buchung von Carsharing oder Haushaltshilfen sind kaum vorhanden, die Nachfrage jedoch steigt. Besonders bei der jüngeren Generation und damit der Zielgruppe von Morgen. Ein Bedarf, an dem Homelike bereits in Form von papierlosen Mietverträgen anknüpft.

Eine Auseinandersetzung mit den Trends von Morgen muss stattfinden, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

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